Alle Apps an einem Ort erklärt — in einfacher Sprache. Tippe oben in das Suchfeld,
wenn du etwas Bestimmtes suchst („Storno“, „Urlaub“, „Punkte“, „Wareneingang“).
Oder wähle links ein Kapitel.
Überblick: alle Apps
Was es gibt, wofür es da ist und wer es benutzt.
Die Apps im Überblick
Sunntech ist die Software. Sunnseit ist der Laden, der sie benutzt (Mandant Nr. 1).
Es gibt diese Oberflächen — sie hängen zusammen, werden aber getrennt bedient:
Beiträge, Menü, Prämien, Rezepte für die Kundenapp
Büro
kundenapp.sunntech.at/admin.html
Merke: Kassa und Warenwirtschaft sind dieselbe Anwendung mit zwei
Oberflächen — vorne verkaufen, hinten verwalten. Sie arbeiten auf denselben Artikeln.
Wie die Apps zusammenhängen
Jede App hat ihre eigene Datenbank. Sie sind nicht zusammengelegt, sondern über
wenige klare Übergänge verbunden. Das ist Absicht: fällt eine App aus, laufen die
anderen weiter.
Kassa ↔ Warenwirtschaft: gemeinsame Datenbank. Ein Verkauf an der Kassa
senkt sofort den Bestand in der Warenwirtschaft.
Kassa → Team-App: Kundenbestellungen („Vorbestellung“) werden abgeglichen,
damit die Theke sieht, was ein Kunde vorbestellt hat.
Kundenapp → Team-App: Wenn ein Kunde in der App einen Tisch oder ein
Mittagessen reserviert, landet Name und Telefonnummer in der Team-Datenbank —
das Team sieht die Reservierung.
Kundenapp ← Korona: Die Sonnenpunkte kommen (noch) aus dem alten
Kassensystem Korona. Die Kundenapp fragt sie beim Anmelden live dort ab.
Marketing → Kundenapp: Ein freigegebener Beitrag kann in der Kundenapp
unter „Aktuelles“ erscheinen.
Marketing → Team-App: Der Beitragsplan wird in beide Richtungen sichtbar
gemacht: geplant wird im Marketing, angesehen auch in der Team-App.
Marketing → Kassa/Kundenapp (Anmeldung): Vom Marketing aus kann man sich
per Knopf direkt in Kassa oder Kundenapp-Verwaltung durchklicken (SSO).
Weil jede App ihre eigene Datenbank hat, hat sie auch ihre eigene
Anmeldung. Ein Passwort gilt nicht automatisch überall — siehe nächstes Kapitel.
Filialen und Standorte
Es gibt drei Standorte: Gmunden, Kirchdorf und Grünau.
Sie sind keine getrennten Firmen im System, sondern eine Ebene unter dem Mandanten
Sunnseit. Praktisch heißt das:
In der Team-App wählst du oben rechts deine Filiale. Aufgabenlisten, Bestellungen
und der Verlauf sind je Filiale getrennt.
In der Warenwirtschaft gibt es links oben „Arbeite in Filiale“. Bestand, Belege,
Rechnungen und Auswertungen zeigen dann nur diese Filiale. Stammdaten wie Artikel
bleiben gemeinsam — ein Artikel wird einmal angelegt, nicht dreimal.
Eine Filiale kann als „eigenes Unternehmen“ markiert werden. Dann bekommt sie
eigene Rechnungsnummern und eigene Buchhaltung.
Nicht jede Filiale hat alles: Küche und Menübestellungen gibt es nur dort, wo
gekocht wird (Gmunden).
Hell und Dunkel umschalten
Jede App hat einen Umschalter zwischen hellem und dunklem Aussehen — meist oben in der
Kopfzeile als ☀︎ / ☾. Die Wahl wird pro Gerät gemerkt. Beim ersten Öffnen richtet
sich die App nach der Einstellung deines Handys oder Computers.
Auch dieses Handbuch kann das: oben rechts.
Anmelden & Zugänge
Jede App hat ihre eigene Anmeldung. Hier steht, welche wie funktioniert.
Welche App fragt was?
App
Anmeldung
Danach
Kassa
E-Mail + Passwort (Betriebskonto)
Kassier wählen + persönliche PIN
Warenwirtschaft
E-Mail + Passwort (dasselbe Konto)
Rolle steuert, welche Bereiche sichtbar sind
Team-App
Name aus der Liste + eigenes Kennwort + Filiale
Rollen steuern, was du siehst
Dienstplan
dieselbe Anmeldung wie die Team-App
Rolle admin / kernteam / unterstützung
Marketing
E-Mail + Passwort
Mandant wählen (wenn mehrere)
Kundenapp (Kunde)
Kundencode + Nachname, kein Passwort
optional — die App läuft auch ohne Anmeldung
Kundenapp-Redaktion
E-Mail + Passwort
alle Bereiche
In der Team-App meldest du dich mit deinem Namen an, nicht mit
einer E-Mail. Die Liste der Namen kommt aus dem Mitarbeiterstamm. Steht dein Name nicht
drin, muss die Geschäftsleitung dich zuerst anlegen.
An der Kassa anmelden — zwei Stufen
Die Kassa fragt zweimal, und das hat einen Grund:
Das Gerät anmelden. E-Mail und Passwort des Betriebs. Das macht man einmal;
danach bleibt das Gerät angemeldet.
Wer kassiert gerade? Oben auf den Namen tippen, aus der Liste wählen und die
persönliche PIN eingeben. Damit steht auf jedem Beleg, wer verkauft hat.
Statt Tippen geht auch: Mitarbeiterkarte scannen. Der Code auf der Karte wechselt
den Kassier sofort.
Wechselt die Person an der Kassa, wechselt bitte auch der Kassier.
Sonst laufen Umsatz, Arbeitszeit und Storno-Verantwortung auf die falsche Person.
Passwort vergessen
Ein Passwort kann niemand nachsehen — es ist verschlüsselt gespeichert. Möglich ist nur
ein neues:
Team-App / Dienstplan: Die Geschäftsleitung legt in der Benutzerverwaltung ein
neues Kennwort fest.
Kassa, Warenwirtschaft, Marketing, Kundenapp-Redaktion: Die Zugänge werden im
Server-Verwaltungsbereich neu gesetzt. Ein automatisches „Passwort vergessen“-Formular
gibt es in diesen Apps nicht.
Kassier-PIN: in der Warenwirtschaft unter Stammdaten → Kassierer & Rollen
neu setzen.
Nie weitergeben: Passwörter und PINs gehören einer Person. Wer eine
fremde PIN benutzt, erzeugt Belege und Freigaben auf einen falschen Namen — das lässt sich
später nicht mehr auseinanderhalten.
App-Wechsler
Der grüne Knopf „Apps“ unten rechts.
So funktioniert er
In jeder Arbeits-App sitzt unten rechts ein runder grüner Knopf mit der Aufschrift
Apps. Ein Tipp darauf öffnet ein kleines Menü mit allen Apps:
H — Hub (Startseite)
K — Kassa
W — Warenwirtschaft
T — Team-App
MK — Marketing
M — Kundenapp-Manager
Die App, in der du gerade bist, ist markiert („du bist hier“) und lässt sich nicht
anklicken. Ein Klick außerhalb des Menüs schließt es wieder.
Wechsel im selben Tab
Der Wechsel passiert im selben Browser-Tab. Absicht: sonst sammeln sich über den
Tag zwanzig offene Tabs an und niemand findet mehr den richtigen.
Tipp: Willst du eine App dauerhaft nebenbei offen halten — zum Beispiel
die Kassa, während du in der Warenwirtschaft etwas nachsiehst — öffne sie in einem zweiten Tab
und hefte ihn an: Rechtsklick auf den Tab → „Tab anpinnen“.
Wo der Knopf nicht ist
Im Hub nicht — dort sind ohnehin alle Apps als Kacheln zu sehen.
In der Kundenapp für Kundschaft nicht — Kunden sollen nicht in die
Verwaltungs-Apps wechseln.
Welche Einträge im Menü erscheinen, ist je Mandant und Filiale einstellbar;
eigene Seiten (z. B. ein Webshop) können ergänzt werden.
Hub — die Startseite
sunntech.at — der einfachste Einstieg für alle.
Was der Hub macht
Der Hub ist eine einzige Seite mit einem Gruß und fünf Kacheln: Kassa, Warenwirtschaft,
Team-App, Marketing, Kundenapp-Manager. Jede Kachel erklärt in einem Satz, was dahinter
liegt, und führt mit einem Klick hin.
Er braucht keine Anmeldung — die kommt erst in der jeweiligen App. Rechts oben ist der
Hell/Dunkel-Schalter.
Für neue Mitarbeiter ist der Hub der beste Startpunkt: eine Adresse merken,
alles andere findet sich von dort.
Kassa
Verkaufen, kassieren, Beleg ausgeben. Läuft auch ohne Internet.
Wie der Bildschirm aufgebaut ist
Oben: Kopfzeile mit dem Namen des Kassiers, kleinen Knöpfen (Kunde, Preis,
Bestand, Etikett, Kassa, Belegjournal, Einstellungen, Abmelden) und dem
Hell/Dunkel-Schalter.
Links / Mitte: das Suchfeld und darunter der Bon — die Liste der
gebuchten Positionen mit Summe.
Artikel scannen oder Namen ins Suchfeld tippen und mit Eingabe übernehmen
(Pfeiltasten wählen aus der Trefferliste, Esc leert die Suche).
Oder auf eine Kachel tippen.
Menge ändern, Position antippen für Rabatt oder Löschen.
Kassieren (bar) für den einfachen Fall — oder den Zahlungsdialog öffnen, wenn
Karte, Gutschein, Punkte oder mehrere Zahlarten gemischt werden.
Beleg drucken oder aufs Handy als QR-Code.
Der Zahlungsdialog
Dort gibt es Knöpfe + Bar, + Karte, + Gutschein, + Punkte und
+ Guthaben. Man kann mehrere davon kombinieren, bis der Betrag gedeckt ist.
Für Bargeld gibt es Scheine (5–200) und Münzen zum Antippen, dazu
Passend (kein Rückgeld) und Zurücksetzen. Das Rückgeld wird laufend
vorgerechnet.
Was der Scanner alles erkennt
Die Kassa merkt am Tipp-Tempo, ob ein Mensch tippt oder ein Scanner schießt: sehr schnell,
mindestens 6 Stellen, nur Ziffern, mit Eingabe abgeschlossen — das ist ein Scan. Dann prüft
sie den Code der Reihe nach:
Code beginnt mit
Bedeutung
Was passiert
A-
Aktionskarte
Rabatt, Coupon oder Stempel wird ausgelöst
K- oder K:
Kundenkarte
Kunde wird an den Bon gehängt
Mitarbeiter-Vorzeichen
Mitarbeiterkarte
Kassier wird gewechselt
Waagen-Präfix (20–29)
Waagen-Etikett
Artikel + Gewicht bzw. Preis werden übernommen
sonst
Artikel-Strichcode (EAN)
Artikel wird gebucht, ggf. mit Mengenfaktor bei Verpackungseinheiten
sonst
Artikelnummer als Strichcode
Artikel wird gebucht
Ein Erfolgston bestätigt den Treffer, ein anderer Ton meldet einen unbekannten Code.
Waagen-Etiketten: Was am Etikett steht — Gewicht oder Preis — hängt am
Präfix, nicht am Lieferanten. Die Präfixe stehen in der Warenwirtschaft unter
Stammdaten → Waagen-Barcodes.
Sonderfälle am Bon
Knopf
Wofür
Parken / Geparkt
Bon beiseitelegen und später weiterführen — z. B. wenn ein Kunde noch etwas holt. Die Zahl am Knopf zeigt, wie viele geparkt sind.
Rabatt %
Prozent-Rabatt auf den ganzen Warenkorb.
Rückgabe
Ware zurücknehmen. Erzeugt einen negativen Beleg — braucht Freigabe.
Leergut ↩
Pfand gutschreiben.
Freiposition
Offener Betrag ohne Artikel — für etwas, das es im Sortiment nicht gibt.
Gutschein verk.
Wertgutschein verkaufen (später mit „+ Gutschein“ einlösbar).
Herkunft
PLZ/Ort der Kundschaft erfassen — für die Auswertung „Kundenherkunft“.
→ Lieferschein / LS holen
Ware jetzt mitgeben, später kassieren — und den offenen Lieferschein später zurückholen.
Kundenbestellung
Aus den Positionen am Bon eine Vorbestellung machen.
Angebot
Aus den Positionen ein Angebot anlegen.
Geschenkbeleg
Beleg ohne Preise zum letzten Verkauf.
Leeren
Bon verwerfen.
Welche dieser Tasten sichtbar sind, ist einstellbar: Warenwirtschaft →
Einstellungen → Tasten an der Kassa.
Nur nachsehen, nicht buchen
Drei Knöpfe oben helfen bei Kundenfragen, ohne dass etwas auf den Bon kommt:
Preis — Preis eines Artikels nachsehen.
Bestand — aktuellen Lagerbestand nachsehen.
Etikett — Etikett für einen Artikel drucken.
Dazu: Ausbuchen (Symbol oben) für Verderb, Eigenverbrauch oder Umbuchung in die
Küche, und Inventur, um Artikel für eine laufende Zählung zu erfassen.
Storno und Rückgabe
Ein bereits gebuchter Beleg kann nicht einfach gelöscht werden — das verbietet die
Registrierkassenpflicht. Stattdessen wird ein Storno-Beleg erzeugt, der den
Originalbeleg ausgleicht. Beides bleibt sichtbar.
Belegjournal öffnen, Beleg suchen.
Storno wählen.
PIN eines Filialleiters oder der Zentrale eingeben, wenn der eigene Kassier das nicht
darf.
Storno braucht Internet. Die Freigabe wird am Server geprüft und dort
protokolliert — deshalb geht Storno nicht offline. Bei Ausfall: Beleg notieren und nachher
stornieren.
Wer stornieren darf, steht in der Warenwirtschaft unter
Einstellungen → Wer darf stornieren?
Kassa öffnen, Kassasturz, Tagesabschluss
Hinter dem Karten-Symbol oben liegt der Bereich Kassa:
Kassa öffnen — Kassensitzung starten und den Anfangsbestand zählen.
Einzahlung / Auszahlung — Bargeld hinein oder heraus, ohne Verkauf
(z. B. Wechselgeld holen, Ausgabe bezahlen).
Kassasturz (X) — Zwischenstand zählen, ohne den Tag abzuschließen. Für den
Schichtwechsel.
Tagesabschluss (Z) — den Tag abschließen. Umsätze werden festgeschrieben.
Kommen / Gehen — Arbeitszeit des aktuellen Kassiers erfassen.
X oder Z? X ist ein Blick auf den Zwischenstand (Schicht),
Z schließt ab (Tag). Ein Z pro Kassa und Tag.
Belege, Belegnummern und RKSV
Die Kassa ist eine Registrierkasse nach österreichischem Recht. Daraus folgen ein paar
Dinge, die man nicht umgehen kann und auch nicht umgehen soll:
Belegnummern sind lückenlos und fortlaufend — je Kasse. Es gibt keine Lücken und
keine Doppelten, auch offline nicht.
Jeder Beleg wird signiert und mit dem vorigen Beleg verkettet. Auf dem Bon steht
dafür ein QR-Code.
Erlaubte Steuersätze: 20 / 13 / 10 / 0 % (und 19 % im Sondergebiet). Hat ein
Artikel einen anderen Satz, verweigert die Kassa den Beleg und sagt welcher Artikel schuld
ist — der Satz muss dann in der Warenwirtschaft korrigiert werden.
Startbeleg bei Inbetriebnahme und Nullbeleg als Monats- bzw. Jahresbeleg
gibt es im Belegjournal auf Knopfdruck.
Wenn die Signatur ausfällt
Fällt die Signatureinheit aus, verkauft die Kassa weiter und merkt sich die Belege. Sobald
sie wieder erreichbar ist, erscheint der Knopf Sammelbeleg nachsignieren in den
Einstellungen. Diesen bitte drücken — erst danach ist die Kette wieder vollständig.
Ohne Internet weiterarbeiten
Die Kassa hält den Artikelstamm auf dem Gerät. Reißt die Verbindung ab:
Suchen, Scannen, Buchen und Kassieren gehen weiter.
Fertige Belege sammeln sich in einer Warteschlange und gehen automatisch los, sobald
wieder Verbindung besteht. Der Zähler in der Kopfzeile zeigt, wie viele noch warten.
Nicht offline möglich: Storno, Aktionskarten, Kundenkarten-Abfrage und alles,
was eine Freigabe am Server braucht.
Nach einem Ausfall bitte das Gerät online lassen, bis der Zähler auf 0 steht.
Nur dann sind alle Belege in der Datenbank.
SB-Kasse (Selbstbedienung)
Die Kassa kann in einen Vollbild-Modus für Kundschaft umschalten (Symbol oben).
Der Kunde sieht dann große Knöpfe und eine einfache Führung — auf Deutsch oder Englisch:
Start oder gleich den ersten Artikel scannen.
Artikel ohne Barcode über „Artikel ohne Barcode suchen“ finden.
Bezahlen — mit Karte am Terminal.
Beleg drucken, aufs Handy per QR oder keinen Beleg.
Ist altersbeschränkte Ware im Korb, verlangt die SB-Kasse einen Altersnachweis:
verifizierte Kundenkarte scannen oder Bankomatkarte am Terminal. Ein Hilfe/Info-Knopf
ist immer erreichbar; mit Beenden (Personal) kommt man zurück in die normale Kassa.
Drucker, Kassenlade und Kartenterminal
Je Kasse wird eingestellt, welche Geräte hängen. In den Einstellungen gibt es
Kassenlade testen und Testbeleg drucken, um das zu prüfen.
Belegdrucker: Epson-Bondrucker über Netzwerk, oder der normale Browser-Druck als
Rückfall.
Kassenlade: hängt am Drucker und öffnet bei Barzahlung (abschaltbar).
Kartenterminal: Hobex oder PAYONE über einen lokalen Dienst am Kassenrechner.
Ist ein Gerät nicht erreichbar, friert die Kassa nicht ein — sie
wartet nur kurz und meldet dann einen Fehler. Weiterverkaufen ist immer möglich.
Wer darf was an der Kassa
Rolle
Verkaufen
Rabatt
Storno
Auswertung
Lager
Kassier
ja
ja
ja
ja
ja
Filialleitung
ja
ja
ja
ja
ja
Zentrale
ja
ja
ja
ja
ja
Buchhaltung
nein
nein
nein
ja
nein
Fehlt ein Recht, fragt die Kassa nach der PIN einer höheren Rolle. Diese Freigabe wird am
Server geprüft und im Protokoll festgehalten — mit Grund, Person und Zeitpunkt.
Warenwirtschaft
Das Büro hinter der Kassa: Artikel, Lager, Einkauf, Rechnungen, Zahlen.
Tipp:Rechtsklick auf einen Menüpunkt öffnet ihn in einem neuen
Reiter — der aktuelle bleibt offen. So kann man zwei Bereiche nebeneinander vergleichen.
Backoffice-Rollen sind eine Sicht-Steuerung, keine technische Sperre.
Sie blenden Bereiche aus, damit niemand versehentlich im falschen Bereich arbeitet.
Wareneingang — Lieferung einbuchen
Drei Wege, je nachdem was du hast:
1. Lieferschein-Datei vom Großhändler
Biogast und dennree liefern eine Datei (*_lfsre.csv). Diese hochladen —
die Positionen werden erkannt und den Artikeln zugeordnet (über die Lieferanten-Artikelnummer).
Was nicht zugeordnet werden kann, wird angezeigt und kann von Hand verknüpft werden.
2. Von Hand
Per Scan, Suche oder Artikelnummer — oder direkt aus einer offenen Bestellung,
dann sind die Mengen schon vorbelegt.
3. Nur ablegen
Lieferschein ablegen: Foto oder PDF anhängen, ohne etwas einzubuchen — für die Ablage.
Alle früheren Wareneingänge stehen unter Frühere Wareneingänge mit Datum und Notiz.
Inventur
Inventur starten.
Zählen — am Bildschirm oder an der Kassa über den Inventur-Knopf.
Differenzen ansehen: gezählt gegen erwartet.
Abschließen, mit Notiz. Danach ist der Bestand korrigiert.
Abgeschlossene Zählungen bleiben in der Inventur-Historie nachvollziehbar.
Bestellen
Bestellvorschlag listet Artikel unter dem Mindestbestand, gruppiert je Lieferant.
Mengen sind anpassbar. Aus dem Vorschlag wird eine Warenbestellung mit Status
offen → bestellt → geliefert. „Geliefert“ führt direkt in den Wareneingang.
Filialbestellung: Eine Filiale bestellt bei der Zentrale. Beim Liefern wird
automatisch umgelagert, statt neu einzukaufen.
Angebot, Lieferschein, Rechnung
Der Bereich Belege ist die Faktura für Geschäftskunden:
Angebot → kann zum Lieferschein oder direkt zur Rechnung werden.
Lieferschein → bucht den Warenausgang.
Rechnung → auch ohne Lieferschein möglich, bucht dann das Lager mit.
Rechnungen haben einen Status: offen / bezahlt / überfällig.
Die Texte auf Rechnung, Angebot und Lieferschein stehen unter Einstellungen.
Auswertungen
Zeitraum und Filiale wählen, dann liefert die Warenwirtschaft Zahlen und Grafiken:
Umsatz nach Uhrzeit, Tag, Warengruppe, Filiale, Zahlart, Steuersatz, Kundengruppe.
Rohertrag je Warengruppe (Verkauf minus Einkauf).
Top-Artikel und Top-Kunden nach Umsatz, Renner nach Menge.
Ladenhüter — kein Verkauf, aber Bestand — und die Kapitalbindung darin.
Lagerreichweite — was bald nachbestellt werden muss.
ABC-Analyse — A = 80 %, B = 95 %, C der Rest des Umsatzes.
Bestandsbewertung — Warenwert = Bestand × Einkaufspreis.
Kundenherkunft nach PLZ/Ort, auch von Laufkundschaft.
Kassierer-Produktivität und Arbeitszeit je Kassier.
Kassenbuch — Ein- und Auszahlungen.
Managementbericht — die Zusammenfassung auf einer Seite.
Import und Export
Der Bereich ist in drei Schritte geteilt:
1 · Daten hereinholen
Artikel importieren — CSV oder Excel. Gängige Kassen-Formate werden erkannt;
Spalten lassen sich zuordnen.
Andere Daten — Kunden, Lieferanten, Bestellungen, Preislisten.
Vorlagen zum Ausfüllen — leere Tabellen mit den richtigen Spalten und Beispielzeilen.
Lieferschein vom Großhändler (EDI).
2 · Daten herausgeben
Tabellen exportieren — beliebige Listen als Datei.
Schnittstellen — Webshop und Waage. Für die Waage entsteht eine Datei mit
PLU, Text und Preis.
Buchhaltung — Export für DATEV bzw. den Steuerberater, mit Erlöse-je-Konto.
3 · Protokoll
Was der letzte Import gemacht hat — inklusive der Zeilen, die nicht durchgingen.
Beim Artikel-Import wird gewarnt, wenn eine Artikelnummer oder ein Strichcode
schon vorhanden ist, damit nichts still überschrieben wird.
Etiketten drucken
Zwei Wege: Schnell scannen (Artikel scannen, Etikett kommt) oder Per Liste
wählen. Vorlage und Optionen sind einstellbar; welche Merkmale auf dem Etikett stehen
(Herkunft, Bio-Kontrollnummer, Pfand …) legt man unter
Einstellungen → Merkmale auf dem Etikett fest.
Protokoll und Lagerbewegungen
Zwei Bereiche schreiben mit und lassen sich nicht ändern:
Protokoll — wer hat wann was geändert, welche Freigabe wurde erteilt.
Bewegungen — jede Bestandsänderung mit Grund (Buchungsart): Verkauf, Wareneingang,
Verderb, Eigenverbrauch, Umlagerung, Inventur.
Beide sind nur zum Lesen. Das ist so gebaut: ein Nachweis, den man
ändern kann, ist kein Nachweis.
Team-App
Die App für den Arbeitstag: was zu tun ist, was bestellt wurde, was die
nächste Schicht wissen muss.
Anmelden und Filiale wählen
Namen aus der Liste wählen (die Liste kommt aus dem Mitarbeiterstamm).
Kennwort eingeben.
Filiale wählen — Gmunden, Kirchdorf oder Grünau.
Oben rechts steht dann deine Filiale und dein Name. Über die Auswahl wechselst du die
Filiale, mit wechseln meldest du dich ab.
Die Filiale bestimmt, welche Aufgabenliste, welche Bestellungen und welchen
Verlauf du siehst. Bist du in der falschen Filiale, wunderst du dich über fremde Aufgaben —
dann oben rechts umstellen.
Als App aufs Handy
Unter App teilen gibt es einen QR-Code und die Adresse. Mit der Handykamera auf den
Code halten, öffnen, dann Teilen → Zum Home-Bildschirm. Danach startet die Team-App
wie eine normale App.
Der Startbildschirm
Oben ein persönlicher Gruß mit Datum und Filiale, darunter Kacheln in zwei Gruppen.
Alltag
KI-Assistent — fragen und Dinge anlegen lassen, per Text oder Sprache.
Heute · Tagesroutine — die Liste zum Abhaken.
Extra-Aufgaben — außertourliche Aufgaben und Projekte.
Dienstübergabe — was die nächste Schicht wissen muss.
Woche, Bereiche, Verlauf, Infos.
Chat — führt in den Chat des Dienstplans.
App teilen — QR-Code für neue Mitarbeiter.
Planung & Leitung
Marketing — der Redaktionsplan.
Todos GF — Aufgaben der Geschäftsführung (geschützt).
Dienstplan — Schichten, Zeiten, Urlaub, Chat.
Manager — die Vorlagen für Tagesroutine, Küche, Bereiche, Bestellungen ändern.
Rote Zahlen auf den Kacheln bedeuten: hier wartet etwas auf dich — offene
Menübestellungen, ungelesene Chat-Nachrichten, eigene GF-Todos.
Heute · Tagesroutine
Die wichtigste Ansicht im Alltag: die Aufgaben des Tages, nach Gruppen sortiert
(morgens, laufend, abends — bzw. Küche). Oben zeigt ein Balken, wie viel schon
erledigt ist, z. B. 17 / 25.
Antippen hakt eine Aufgabe ab. Dahinter steht dann, wer sie gemacht hat.
Der i-Knopf an einer Aufgabe zeigt eine Erklärung, wie sie gemeint ist.
Der Notiz-Knopf hängt eine Bemerkung an eine Aufgabe.
Eigene Punkte lassen sich dazufügen und wieder entfernen.
Wo es eine Küche gibt, schaltest du oben zwischen Verkauf und Küche um.
Neuer Tag ↻ setzt alle Häkchen zurück. Fragt vorher nach.
Teamleiter des Tages
Wer laut Dienstplan an Kassa/Theke eingeteilt ist, sieht oben ein Banner: Heute bist du
Teamleiter/in. Diese Person ist verantwortlich, dass alle Punkte erledigt und gut
aufgeteilt werden — Punkte abgeben ist ausdrücklich erwünscht.
Häkchen sind sofort auf allen Geräten sichtbar. Zwei Leute können gleichzeitig
arbeiten, ohne sich zu überschreiben.
Woche
Zeigt die Aufgaben je Wochentag als Karten, der heutige Tag ist markiert. Praktisch, um zu
sehen, was am Donnerstag ansteht, wenn man am Dienstag plant. Wo es eine Küche gibt, sind
deren Zusätze extra gekennzeichnet.
Bestellen
Oben ein Banner mit der aktuellen Filiale, darunter Reiter je Bereich (z. B. Biomarkt),
plus Menü (nur wo gekocht wird) und Filialen.
Eine Kundenbestellung aufnehmen
Reiter des passenden Bereichs wählen, dann neue Bestellung.
Name ist Pflicht. Telefon, E-Mail, Adresse, PLZ/Ort und Kundennummer sind optional.
Was wurde bestellt? — z. B. „2 Kisten Äpfel, 1 kg Bergkäse“.
Was wurde besprochen? — kurze Notiz, damit die nächste Schicht Bescheid weiß.
Voraussichtlich da am — z. B. „Fr 11.7.“ oder „KW 28“.
Haken setzen, wenn der Kunde benachrichtigt werden möchte.
Optional ein Foto anhängen. Status wählen, Speichern.
Wichtig — keine Bestellung geht verloren. Klappt das Speichern nicht
(kein Netz, Anmeldung abgelaufen), wird die Bestellung lokal zwischengespeichert und
du bekommst eine deutliche rote Meldung. Beim nächsten Start oder nach neuer Anmeldung wird
sie automatisch nachgesendet. Bitte die Meldung nicht wegklicken und ignorieren — wenn dort
„bitte neu anmelden“ steht, dann auch neu anmelden.
Menü (nur mit Küche)
Menübestellungen laufen im eigenen Reiter, mit Zähler der offenen Bestellungen.
Sie werden auch von der Kundenapp befüllt, wenn ein Gast dort ein Mittagessen reserviert.
Filialen
Hier kommen Anforderungen anderer Filialen herein („bitte 5 kg Käse mitschicken“) und
hier stellst du selbst welche. Die Zahl am Reiter zeigt offene Anforderungen an dich.
Dienstübergabe
Für Infos, die die nächste Schicht braucht: „Kühlvitrine macht Geräusche“,
„Frau M. holt morgen ihre Bestellung“. Ein Foto kann dazu.
Alternativ lässt sich eine Notiz gezielt an Andrea / die Geschäftsleitung richten,
wenn sie nicht die Schicht betrifft, sondern eine Entscheidung braucht.
Übergabe-Notizen sind kein Chat. Kurz, sachlich, eine Sache pro Notiz — dann
findet die nächste Schicht auch etwas darin.
Extra-Aufgaben
Ein Board für außertourliche Aufgaben und Projekte — „Lager aufräumen“,
„Regal umbauen“. Ausdrücklich nicht für die täglichen Routinen; die gehören in
„Heute · Tagesroutine“.
Drei Spalten: Offen, In Arbeit, Erledigt.
Je Aufgabe optional ein Bereich (Verkauf, Küche, Lager, Büro, Reinigung,
Allgemein) und eine Person.
Filter oben: nach Bereich und nach Person.
Weiterschieben mit ▶ In Arbeit / ✓ Fertig, zurück mit ◀ Offen.
Bereiche (Verantwortung)
Wer ist für was zuständig — Antippen hakt ab. Dazu die vereinbarten Grundsätze zum
Nachlesen. Gedacht für die Dinge, die nicht täglich anfallen, aber jemandem gehören müssen.
Verlauf / Übersicht
Wer hat was gemacht: abgehakte Aufgaben, neue Bestellungen, Notizen — mit Person, Uhrzeit
und Tag. Zum Nachschauen, wenn eine Frage aufkommt („war das erledigt?“), nicht zur
Kontrolle gedacht.
Infos
Der Nachschlage-Teil mit den Hausregeln, gegliedert in Blöcke: Benachrichtigungen,
Bestellfristen, Rabatte & Geschenke, Service-Grundsätze, Aufbackliste, Hygiene,
Mitarbeiter & Kleidung, Urlaub und „wöchentlich einmal“.
Wenn du unsicher bist, wie etwas im Haus gehandhabt wird: erst hier
nachsehen, dann fragen.
KI-Assistent
Du kannst mit der App reden — tippen oder das Mikrofon-Symbol drücken und sprechen.
Beispiele: „Wie viele Bestellungen sind offen?“, „Leg eine Aufgabe an: Lager aufräumen für
Christina“, „Hak die Kühlschrank-Kontrolle ab“.
Frage oder Auftrag sprechen oder tippen.
Die KI antwortet — bei einem Auftrag zeigt sie zuerst einen Vorschlag mit Feldern,
die du ändern kannst.
Erst wenn du bestätigst, wird etwas angelegt oder abgehakt.
🔊 Vorlesen — die Antwort wird gesprochen (standardmäßig aus).
🎙 Freisprechen — sprechen sendet automatisch, die KI antwortet und hört gleich
wieder zu. Praktisch, wenn die Hände voll sind.
Nichts passiert ohne Bestätigung. Die KI schlägt vor, du entscheidest.
Erkennt sie einen Namen falsch, tippe ihn im Vorschlag einfach richtig.
Manager — die Vorlagen ändern
Der geschützte Bereich, in dem die Standard-Listen der Filiale gepflegt werden.
Reiter: Verkauf, Küche, Vorkochen, Verantwortung, Bestellen.
Punkte hinzufügen, umbenennen, löschen, sortieren.
⧉ aus anderer Filiale übernimmt eine fertige Liste von einem anderen Standort.
↺ Auf Standard zurücksetzen stellt die Grundausstattung wieder her.
Speichern wird erst aktiv, wenn es etwas zu speichern gibt.
Änderungen hier wirken auf alle in dieser Filiale. Vor dem Löschen
eines Punktes kurz überlegen, ob ihn jemand anders braucht.
Team & Rollen
Wer darf was — nur für Geschäftsführung und Admin.
Was der Bereich macht
Der Menüpunkt Team & Rollen in der Team-App ist nur sichtbar, wenn du die Rolle
Geschäftsführung oder Admin hast. Dort steht jedes Teammitglied als Karte, mit
Name, E-Mail und drei Blöcken:
aktiv — Haken weg heißt: kein Zugriff mehr, ohne die Person zu löschen.
Speichern je Karte. Die Änderung wirkt sofort.
Rolle
Sieht zusätzlich
keine Rolle angehakt
normaler Mitarbeiter — nur die eigenen Standorte
Filialleitung
den Manager-Bereich (Vorlagen der Filiale)
Marketing
den Marketing-/Redaktionsplan
Geschäftsführung
Todos GF und Team & Rollen
Admin
Team & Rollen — darf Rollen vergeben
Warum das wichtig ist: Die Rechte werden nicht nur im Menü versteckt,
sondern am Server durchgesetzt. Wer eine Rolle nicht hat, bekommt die Daten gar nicht —
auch nicht, wenn er die Adresse direkt eingibt.
Admin sparsam vergeben. Admin darf Rollen ändern — also auch sich
selbst mehr Rechte geben. Zwei bis drei Personen genügen.
Dienstplan & Chat
Schichten, Arbeitszeitkonto, Urlaub, Diensttausch und der Team-Chat.
Drei Rollen
Rolle
Darf
Geschäftsleitung (admin)
alles sehen und ändern
Kernteam
veröffentlichten Plan und eigenes Konto sehen; Dienste tauschen; außertourliche Stunden melden; alle Gruppen-Chats + eigener privater Kanal
Unterstützung
wie Kernteam, aber kein Diensttausch und im Chat nur Info-Kanäle + eigener privater Kanal
Diese Rechte sind doppelt gesichert: in der Oberfläche und in der Datenbank.
Dienstplan ansehen
Zwei Ansichten, frei mit dem Zeitraum kombinierbar:
Nach Mitarbeiter — eine Zeile pro Person.
Nach Diensten — eine Zeile pro Bereich (Küche, Service, Kassa …).
dazu Woche oder Monat.
Schnellansicht beantwortet die häufigste Frage direkt: Wer hat heute Dienst?
bzw. für Mitarbeiter Wann habe ich Dienst?
Offene Dienste
Ein Dienst kann ohne Person angelegt werden. Er erscheint dann als offen — sichtbar
für alle, damit sich jemand findet.
Einteilen (nur Geschäftsleitung)
Nur Admins dürfen Dienste anlegen, ändern und löschen.
Beim Zuweisen zeigt die App die Wochenauslastung: Ist gegen Soll, mit Hinweis
„passt genau“, „+x über“ oder „–x unter“. In die Ist-Stunden zählen geplante Arbeit,
genehmigter Urlaub, Krankenstand und Feiertag.
Mitarbeiter dürfen auch außerhalb ihrer Regelarbeitszeit eingeteilt werden.
An Tagen mit genehmigter Abwesenheit ist Einteilen gesperrt.
Bereiche sind frei anlegbar. Wird ein Bereich gelöscht, bleiben die Dienste
erhalten und stehen dann unter „Ohne Bereich“.
Veröffentlichen
Der Plan gilt pro Monat. Solange ein Monat nicht veröffentlicht ist, sehen
Mitarbeiter ihn nicht — die Geschäftsleitung kann in Ruhe planen. Beim Veröffentlichen
erscheint automatisch eine Nachricht im Chat-Kanal Diensttausch:
„📅 Der Dienstplan für <Monat Jahr> ist jetzt online.“
Veröffentlichen lässt sich zurückziehen.
Urlaub, Krankenstand, Abwesenheit
Mitarbeiter beantragt — der Antrag steht auf „wartet“.
Die Geschäftsleitung entscheidet, mit Begründung.
Die Begründung landet im privaten Chat des Mitarbeiters — bei Genehmigung und
bei Ablehnung.
Bei Genehmigung: War die Person an dem Tag schon eingeteilt, wird sie aus dem Dienst
entfernt; der Dienst bleibt offen stehen. Die Stunden werden neu gerechnet.
Typ
Wirkung auf die Stunden
Urlaub
wird in ganzen Tagen gezählt — nur an Tagen mit Regelarbeitszeit
Krankenstand
wird gutgeschrieben, wenn Regelarbeitszeit > 0
Feiertag
nur wenn Feiertag + Regelarbeitszeit + nicht gearbeitet + keine Abwesenheit
Abwesend
keine Wirkung auf die Stunden — nur Einteilungssperre
Genehmigte Abwesenheiten sehen alle. Nicht genehmigte sieht nur die betroffene Person und
die Geschäftsleitung.
Extra ausgewiesen: Arbeit an Sonntagen, Arbeit an Feiertagen, Urlaubsanspruch Anfang/Ende,
Urlaubstage und Korrekturen.
Abgleich Personalverrechnung: Die Geschäftsleitung trägt die Zielwerte ein, die App
erzeugt die passende Korrektur.
PDF-Nachweis
Jeder kann seinen eigenen Arbeitszeitnachweis als PDF herunterladen. Die
Geschäftsleitung kann mit einem Knopf alle Konten eines Monats auf einmal in einen
Ordner speichern — je Person eine Datei
Arbeitszeit_Nachname_Vorname_JJJJ-MM.pdf.
Österreichische Feiertage werden pro Jahr automatisch berechnet.
Diensttausch
Du bietest einen eigenen Dienst an.
Im Kanal Diensttausch erscheint eine Nachricht.
Wer will, übernimmt — und ist damit eingeteilt.
Die Rolle Unterstützung ist vom Tausch ausgenommen — weder anbieten noch übernehmen.
Chat
Infos der Geschäftsleitung — nur die Leitung schreibt, alle lesen.
Diensttausch — Angebote, Übernahmen und die Veröffentlichungs-Meldungen.
Privater Kanal pro Person — nur die Person und die Geschäftsleitung.
Genehmigungen und Ablehnungen landen hier.
Ungelesene Nachrichten erscheinen als rote Zahl am Chat-Reiter und je Kanal. Öffnen eines
Kanals markiert ihn als gelesen. Die Geschäftsleitung sieht je Kanal, wer die neueste
Nachricht schon gelesen hat („✓ Gelesen“ / „◦ Ausstehend“).
Der Chat ist auch direkt aus der Team-App über die Chat-Kachel
erreichbar — dann ohne den restlichen Dienstplan.
Kosten — Bruttolohn und Gesamtkosten je Monat; daraus €/Stunde
(Kosten ÷ Regelstunden). Vergleich „Kosten bei Regelarbeitszeit“ gegen „Kosten nach
tatsächlicher Planung“, mit Monats-Summe und Jahres-Hochrechnung.
Genehmigungen — offene Urlaubsanträge und außertourliche Stunden. Die Zahl am
Reiter zeigt, wie viele warten.
Protokoll — was wann geändert wurde.
Marketing
Beiträge schreiben lassen, prüfen, freigeben und auf allen Kanälen
ausspielen — plus Planung und Erfolgskontrolle.
Das Menü links
Links oben schaltest du Hell/Dunkel, wählst den Mandanten (wenn du mehrere
verwaltest) und kommst mit ← Übersicht zurück auf die Kachel-Startseite.
Punkt
Wofür
Diese Woche
Dein Montags-Start: zeigt je Filiale, was diese Woche noch fehlt — schwache Tage ohne Anlass, knapper Vorlauf, fehlender Aktions-Code. Erledigen oder wegklicken.
Neue Aktion
Schnell einen einzelnen Beitrag: 1–2 Sätze hineinschreiben, Kanäle und Tag wählen — die KI schreibt den Text.
Video
KI-Kurzvideos: Idee eingeben, der Renderer plant und rendert nach deiner Freigabe. Nur sichtbar, wenn das Modul freigeschaltet ist.
Entwürfe
Die erzeugten Texte je Kanal prüfen, anpassen (oder von der KI überarbeiten lassen) und freigeben.
Kalender
Was ist wann geplant — und was ist schon draußen.
Beitragsplan
Der ganze Plan auf einen Blick (gemeinsam mit der Team-App), plus Wochenrhythmus und Ideen.
Projekte
Größere Vorhaben mit Ziel, Budget, Team, Aufgaben und Rhythmus. Termine erscheinen automatisch im Beitragsplan.
Strategie & Zielgruppen
Positionierung, Kernbotschaften und Personas — die Grundlage für treffende Texte.
Meine Aufgaben
Deine offenen Aufgaben aus den Projekten — Namen wählen, dann siehst du, was auf dich läuft.
Bildpool
Bilder sammeln und wiederverwenden — die KI greift für Beiträge darauf zu.
Referenz & Marke
Markenkit, Schreibstil-Proben und Referenzmaterial, damit die Texte nach dir klingen.
Filialen
Standorte: Logo, Adresse, Öffnungszeiten — und welche Wochentage schwach sind.
Kanäle
Facebook, Instagram, Website und App verbinden — je Filiale.
Aktionsband
Der schmale Hinweisstreifen ganz oben auf der Website — verschwindet mit Ablaufdatum von selbst.
Auswertung
Was gut läuft — die besten Beiträge der letzten Monate.
Werbung
Bezahlte Facebook-/Instagram-Anzeigen mit echten Zahlen, sortiert nach „was hat funktioniert“.
Aktions-Codes
Miss, was wirklich Kunden bringt: ein Code je Aktion — an der Kassa vorzeigen oder als Link online.
Google-Profil
Pflege-Hilfe für das Google-Unternehmensprofil je Filiale, fertig zum Einfügen.
Neue Aktion: In ein oder zwei Sätzen sagen, worum es geht. Kanäle ankreuzen
(Facebook, Instagram, Website, App), Tag und Uhrzeit wählen.
Erzeugen: Die KI schreibt für jeden Kanal einen eigenen Text — Instagram klingt
anders als die Website.
Entwürfe: Jeden Text lesen. Ändern kannst du direkt im Feld, oder du lässt die KI
überarbeiten („kürzer“, „mehr Wärme“, „ohne Ausrufezeichen“).
Bild dazu: aus dem Bildpool wählen, hochladen, von der KI erzeugen lassen, mehrere
kombinieren oder ein Foto von der Website holen. Für Instagram auch ein Karussell.
Freigeben: Erst danach geht etwas hinaus. Die Freigabe wird protokolliert.
Zum vereinbarten Zeitpunkt spielt die App den Beitrag automatisch aus.
Nichts wird ohne Freigabe veröffentlicht. Die KI erzeugt Vorschläge —
der Mensch entscheidet. Mit Testposten kannst du einen Kanal einzeln prüfen, bevor du
alles freigibst.
Der KI-Hinweis
Wenn ein Text oder Foto von der KI (mit)gemacht wurde, kann automatisch der Hinweis
„(Foto oder Text mit KI teilweise bearbeitet)“ angehängt werden. Der Hinweis ist je
Beitrag ein-/ausschaltbar.
Kanäle verbinden
Unter Kanäle wird je Filiale festgelegt, wohin veröffentlicht wird: Facebook-Seite,
Instagram-Konto, Website und Kundenapp. Die Verbindung läuft über eine Anmeldung bei
Facebook/Instagram; die Zugangs-Schlüssel bleiben am Server und sind in der App nicht
sichtbar.
Reißt eine Verbindung ab (Passwort geändert, Zugang abgelaufen), erscheint der
Kanal als nicht verbunden und Beiträge gehen dort nicht hinaus. Dann neu verbinden.
Erfolg messen
Auswertung — welche Beiträge am besten gelaufen sind.
Werbung — echte Zahlen zu bezahlten Anzeigen: Ausgaben, Reichweite, Klicks.
Aktions-Codes — der einzige verlässliche Weg vom Beitrag zum Umsatz: ein Code je
Aktion, den der Kunde an der Kassa vorzeigt oder online anklickt. Was eingelöst wurde,
ist gezählt.
Kundenapp
Die App für die Kundschaft: Treuekarte, Punkte, Menü, Reservierung.
Wichtig auch für dich — die Fragen dazu kommen an der Theke.
Die sechs Reiter unten
Reiter
Inhalt
Karte
Die Treuekarte mit dem Punktestand und dem Fortschritt zur nächsten Prämie. Ohne Anmeldung: eine Erklärung, wie man mitmacht.
Aktuelles
Beiträge und das Menü der Woche.
Prämien
Was man für die Punkte bekommt.
Rezepte
Rezepte aus der Bio-Küche.
Standorte
Grünau (24/7), Gmunden, Kirchdorf mit Öffnungszeiten.
Mehr
Benachrichtigungen, App teilen, Abmelden.
Die App funktioniert auch ohne Anmeldung. Menü, Aktuelles, Rezepte und
Standorte sind für alle sichtbar. Nur Karte und Punkte brauchen die Anmeldung.
Wie sich ein Kunde anmeldet
Kundencode eingeben — das ist die Nummer auf der Kundenkarte.
Nachname eingeben.
AGB und Datenschutz zustimmen (einmal).
Beim ersten Mal darf sich der Kunde einen Anzeigenamen wählen — frei, auch ein
Spitzname. Später änderbar unter Anzeigename ändern.
Es gibt kein Passwort. Code plus Nachname genügt; der Punktestand wird beim Anmelden
live abgefragt.
Häufigste Frage an der Theke: „Die App sagt, die Anmeldung geht nicht.“
Meist stimmt der Nachname nicht genau mit dem überein, was in der Kundenkarte hinterlegt ist
(Doppelname, Bindestrich, Tippfehler). Im Kundenstamm nachsehen und dem Kunden die genaue
Schreibweise sagen.
Sonnenpunkte
Bei jedem Einkauf in Grünau, Gmunden oder Kirchdorf sammelt der Kunde Sonnenpunkte.
In der App sieht er:
den Punktestand, der beim Öffnen hochzählt,
einen Hinweis „Noch x Punkte bis zur nächsten Prämie“ — die Schwelle kommt aus der
Prämienliste, nicht aus einer festen Zahl,
und einen Fortschrittsbalken dorthin.
Eingelöst wird an der Kassa, nicht in der App. Der Kunde zeigt die Karte, die Kassa
verrechnet die Punkte.
Die Punkte kommen derzeit aus dem alten Kassensystem Korona. Die
Sunntech-Kassa ist auf eigene Punkte vorbereitet, wird aber noch nicht dafür genutzt. Deshalb
kann der Stand in der App kurz hinterherhängen.
Namenstags-Gutschein
Hat ein Kunde am aktuellen Tag Namenstag, gratuliert die App und zeigt einen Gutschein:
Kaffee, Tee oder Kakao + kleine Überraschung, mit Ablaufdatum. Kunden mit seltenen
Namen bekommen einen Sammel-Namenstag („Namenstag der Originale“).
Für die Theke wichtig: Der Gutschein wird direkt an der Theke
eingelöst und geht nur einmal. Der Kunde tippt vor deinen Augen auf „Jetzt einlösen“ —
danach steht dort „Eingelöst ✓“ mit einer laufenden Uhr. Die Uhr ist der Echtheitsbeweis:
ein Screenshot kann sie nicht zeigen.
Mittagessen reservieren
Ist das Menü der Woche als bestellbar markiert, erscheint der Knopf
Mittagessen reservieren. Der Kunde wählt:
Hier essen (Tisch) oder Zum Mitnehmen
Mit Fleisch oder Ohne Fleisch
Mit Suppe oder Ohne Suppe
Name, Telefonnummer, Anzahl, Zeit
Die Reservierung landet in der Team-App — beim Reiter Bestellen → Menü — und
zusätzlich in der Warenwirtschaft unter Reservierung → Reservierung von außen.
Reservierungen aus der App sind für das Team nicht von handschriftlichen zu
unterscheiden — sie stehen in derselben Liste. Bitte genauso behandeln.
Benachrichtigungen und Installation
Unter Mehr kann der Kunde Benachrichtigungen einschalten (Menü der Woche, Aktionen).
Auf dem iPhone geht das erst, wenn die App über Teilen → Zum Home-Bildschirm
installiert wurde — die App erklärt das mit einem Hinweis. Ebenfalls unter „Mehr“:
Link teilen, um die App weiterzugeben.
Kundenapp-Redaktion
Was die Kundschaft in der App sieht, wird hier gepflegt.
Vier Bereiche
Bereich
Wofür
Neuer Beitrag
Ein Beitrag für den Reiter „Aktuelles“ — Titel, Text, Bild, Etikett.
Menü
Das Menü der Woche als Foto (JPG) oder PDF. Erscheint oben im Reiter „Aktuelles“.
Prämien
Womit man Sonnenpunkte einlösen kann — Punktezahl, Name, Beschreibung, Bild.
Rezepte
Rezepte für den Rezepte-Reiter.
Beim Menü: Nur das zuletzt gespeicherte Menü wird gezeigt.
Ein neues Menü ersetzt das alte — es gibt keine Liste. Vorher prüfen, dass die Datei
lesbar und richtig gedreht ist.
Von Claude texten lassen
Bei Beiträgen und Rezepten gibt es den Knopf ✨ Von Claude texten lassen. Der
Ablauf ist immer derselbe:
Grob hineinschreiben, worum es geht — Stichworte genügen.
Texten lassen.
Drüberschauen und ändern, was nicht passt.
Freigeben & veröffentlichen.
Erst mit dem Freigeben ist etwas in der Kundenapp sichtbar. Vorher kannst du
beliebig probieren.
Prämien und Punkte hängen zusammen
Die Punktezahlen der Prämien bestimmen den Hinweis „noch x Punkte bis zur nächsten Prämie“
in der Kundenapp. Wenn du eine Prämie mit sehr niedriger Punktezahl anlegst, verschiebt sich
diese Anzeige für alle Kunden.
Wie funktioniert …?
Die Fragen, die im Alltag wirklich gestellt werden.
Wie storniere ich einen falschen Bon?
Belegjournal in der Kassa öffnen (Symbol oben), Beleg suchen, Storno wählen, bei
Bedarf PIN eines Filialleiters eingeben. Es entsteht ein Gegenbeleg — der Originalbeleg
bleibt sichtbar, das muss so sein. Braucht Internet.
Wie sehe ich einen Preis nach, ohne zu buchen?
An der Kassa oben auf Preis tippen und den Artikel scannen oder suchen. Genauso gibt
es Bestand für den Lagerstand. Beides kommt nicht auf den Bon.
Der Artikel wird beim Scannen nicht gefunden — was tun?
Namen ins Suchfeld tippen — vielleicht fehlt nur der Strichcode.
Gefunden? Dann in der Warenwirtschaft beim Artikel den Strichcode ergänzen.
Nicht gefunden? Über die passende Warengruppen-Kachel oder Freiposition
verkaufen, damit der Kunde nicht warten muss.
Danach den Artikel in der Warenwirtschaft ordentlich anlegen.
Das Internet ist weg — kann ich weiterverkaufen?
Ja. Suchen, Scannen und Kassieren gehen weiter, die Belege werden später
nachgesendet. Nicht möglich sind Storno, Aktionskarten und Kundenkarten-Abfragen.
Nach dem Ausfall das Gerät online lassen, bis der Wartezähler auf 0 steht.
X oder Z — was mache ich am Schichtende?
X (Kassasturz) beim Schichtwechsel: Zwischenstand zählen, Tag läuft weiter.
Z (Tagesabschluss) am Ende des Tages: Umsätze werden festgeschrieben. Ein Z pro
Kassa und Tag.
Ich habe eine Bestellung gespeichert und sie ist nicht in der Liste!
Schau nach einer roten Meldung. Steht dort „zwischengespeichert“, ist die Bestellung
nicht verloren — sie liegt auf deinem Gerät und wird automatisch nachgesendet.
Steht dort „bitte neu anmelden“, dann melde dich neu an; danach geht sie los.
Bitte in diesem Fall dasselbe Gerät verwenden. Der Zwischenspeicher liegt auf
dem Handy, mit dem du die Bestellung aufgenommen hast.
Ich sehe fremde Aufgaben in der Team-App
Dann steht oben rechts die falsche Filiale. Umstellen — Aufgaben, Bestellungen und Verlauf
sind je Filiale getrennt.
Wie beantrage ich Urlaub?
Team-App → Dienstplan → Abwesenheiten → Antrag stellen. Der Antrag steht auf
„wartet“, bis die Geschäftsleitung entscheidet. Die Antwort — mit Begründung — kommt in
deinen privaten Chat, bei Zustimmung wie bei Ablehnung.
Warum sehe ich den Dienstplan für nächsten Monat nicht?
Weil er noch nicht veröffentlicht ist. Solange die Geschäftsleitung plant, ist der
Monat nicht sichtbar. Sobald er online geht, kommt automatisch eine Nachricht im Kanal
Diensttausch.
Wo sehe ich meine Stunden — und wie bekomme ich sie als PDF?
Dienstplan → Mein Konto. Dort stehen Soll, Ist, Pausen, Urlaub, Krankenstand,
Feiertage und der Saldo. Den PDF-Nachweis für einen Monat kann jeder für sich selbst
herunterladen.
Ich habe länger gearbeitet als geplant
Im Dienstplan außertourliche Stunden melden. Sie zählen erst, wenn die
Geschäftsleitung sie freigibt — dazu ist eine Begründung Pflicht. Das ist kein Misstrauen,
sondern die Voraussetzung dafür, dass die Stunden in der Personalverrechnung Bestand haben.
Ein Kunde fragt, warum seine Punkte fehlen
Hat er die Karte beim Einkauf vorgezeigt? Ohne Karte am Bon gibt es keine Punkte.
Steht die Ware in einem Sortiment, das von Punkten ausgenommen ist? Das lässt sich in der
Warenwirtschaft unter Stammdaten → Sortimente nachsehen.
Der Stand kann kurz hinterherhängen — die App holt ihn beim Anmelden neu.
Ist dieser Namenstags-Gutschein echt?
Der Kunde tippt vor dir auf „Jetzt einlösen“. Danach steht „Eingelöst ✓“ mit einer
laufenden Uhr. Ein Screenshot hat keine laufende Uhr. Jeder Gutschein geht nur einmal.
Wie bekomme ich die App aufs Handy?
Adresse im Browser öffnen, dann Teilen → Zum Home-Bildschirm. Danach startet sie wie
eine normale App. Für die Team-App gibt es dafür den QR-Code unter App teilen.
Ich sehe eine alte Version der App
Apps merken sich Dateien, damit sie offline laufen. Nach einer Änderung hilft:
Seite neu laden (am Handy: nach unten ziehen), notfalls App schließen und neu öffnen.
Bei der Team-App nach größeren Änderungen: einmal ab- und wieder anmelden.
Wie kommt ein Beitrag auf Facebook und Instagram?
Marketing → Neue Aktion → Kanäle wählen → erzeugen lassen → unter Entwürfe
prüfen → freigeben. Ohne Freigabe geht nichts hinaus. Mit Testposten lässt sich
ein einzelner Kanal vorher probieren.
Wie komme ich schnell von einer App in die andere?
Grüner Apps-Knopf unten rechts. Der Wechsel passiert im selben Tab. Willst du zwei
Apps gleichzeitig offen haben, öffne die zweite in einem eigenen Tab und hefte ihn an.
Begriffe von A–Z
Wörter, die in den Apps vorkommen — kurz erklärt.
Begriff
Bedeutung
Aktionskarte
Karte mit Code (A-…), die an der Kassa einen Rabatt, einen Coupon oder einen Stempel auslöst.
Aktions-Code
Code zu einer Marketing-Aktion. Wird eingelöst gezählt — so sieht man, welche Werbung Kunden bringt.
Aktionsband
Schmaler Hinweisstreifen oben auf der Website. Läuft mit Ablaufdatum von selbst aus.
Beleg
Der Kassenbon. Fortlaufend numeriert, signiert, unveränderlich.
Belegjournal
Liste aller Belege einer Kasse. Dort werden Storno, Nachdruck, Start- und Nullbeleg gemacht.
Bestellvorschlag
Automatische Liste der Artikel unter dem Mindestbestand, je Lieferant.
Buchungsart
Der Grund, warum sich ein Bestand ändert: Verkauf, Wareneingang, Verderb, Eigenverbrauch, Umlagerung, Inventur.
EAN
Der normale Produkt-Strichcode.
EDI-Lieferschein
Lieferschein als Datei vom Großhändler (Biogast, dennree). Wird eingelesen statt abgetippt.
Faktura
Angebot, Lieferschein und Rechnung für Geschäftskunden.
Filialbestellung
Eine Filiale bestellt bei der Zentrale; beim Liefern wird umgelagert.
Freiposition
Offener Betrag ohne Artikel — für etwas, das es im Sortiment nicht gibt.
Hersteller
Wer das Produkt macht. Nicht derselbe wie der Lieferant.
Kassasturz (X)
Zwischenstand zählen, ohne den Tag abzuschließen.
Kassen-Layout
Die Schnellwahl-Kacheln einer Kasse. Frei belegbar, auf andere Kassen kopierbar.
Korona
Das alte Kassensystem. Liefert derzeit die Sonnenpunkte für die Kundenapp.
Ladenhüter
Artikel mit Bestand, aber ohne Verkauf.
Lagerreichweite
Wie lange der Bestand beim bisherigen Verkauf noch hält.
Mandant
Der Betrieb, der die Software benutzt. Sunnseit ist Mandant Nr. 1.
Nullbeleg
Beleg über 0 € als Funktionsprüfung (Monats-/Jahresbeleg).
Parken
Einen Bon beiseitelegen und später weiterführen.
Persona
Beschreibung einer Zielgruppe, damit Texte die richtigen Leute ansprechen.
Pfand
Extra-Position für Flaschen und Kisten; mit „Leergut ↩“ wieder gutgeschrieben.
PLU
Kurznummer eines Artikels, vor allem für die Waage.
Preisliste
Sonderpreise je Artikel, einer Kundengruppe zugeordnet.
PWA
Eine Website, die sich wie eine App aufs Handy legen lässt und offline funktioniert.
Renner
Artikel mit den höchsten Verkaufsmengen.
RKSV
Die österreichische Registrierkassen-Verordnung. Grund für Signatur, QR-Code und lückenlose Belegnummern.
Rohertrag
Verkaufspreis minus Einkaufspreis.
Rolle
Legt fest, was jemand sehen und tun darf.
Saldo
Beim Arbeitszeitkonto: Plus- oder Minusstunden gegenüber dem Soll.
SB-Kasse
Selbstbedienungs-Modus der Kassa für Kundschaft.
Signatur
Elektronisches Siegel auf dem Beleg. Verkettet mit dem vorigen Beleg.
Sonnenpunkte
Die Treuepunkte der Kundenapp.
Sortiment
Gruppe von Artikeln — kann von der Punktevergabe ausgenommen werden.
SSO
Von einer App per Knopf in eine andere kommen, ohne sich neu anzumelden.
Stammdaten
Alles, was mehrfach gebraucht und einmal gepflegt wird: Artikel, Warengruppen, Lieferanten, Steuersätze …
Startbeleg
Erster Beleg bei Inbetriebnahme einer Kasse. Vorschrift.
Tagesabschluss (Z)
Den Tag abschließen; Umsätze werden festgeschrieben.
Umlagerung
Ware von einem Lagerort oder einer Filiale zur anderen buchen.
Vorbestellung / Kundenbestellung
Ein Kunde bestellt vor und holt später ab.
Vororder
Vorbestellung auch für Artikel, die es im System noch nicht gibt.
Warengruppe
Ordnet Artikel ein — Grundlage für Kacheln, Auswertungen und Buchhaltungskonten.